Mahnwache für Julian Assange

19.10.2019, 13:30 Uhr – 17:00 Uhr

Julian Assange ist auch nach Haftende weiter im Gefängnis – Das Gericht blockiert die vollständige Information

Die Mahnwache „Solidarität mit Julian Assange“ fordert die Freilassung des inhaftierten Journalisten und Schutz vor Auslieferung an die USA.
Der Schweizer Prof. Nils Melzer, der UN-Sonderberichterstatter für Folter, sagt: „In 20 Jahren Arbeit mit Opfern von Krieg, Gewalt und politischer Verfolgung habe ich noch nie erlebt, dass sich eine Gruppe demokratischer Staaten zusammengeschlossen hat, um ein einzelnes Individium so lange Zeit und unter so wenig Berücksichtigung der Menschenwürde und Rechtsstaatlichkeit bewusst zu isolieren, zu dämonisieren und zu missbrauchen.“ Melzer fordert: „Die kollektive Verfolgung von Julian Assange muss hier und jetzt enden!“

Assange hat über seine Plattform Wikileaks Dokumente veröffentlicht, die Kriegsverbrechen, Umwelt- und Finanzverbrechen sowie Folterungen belegen.
Julian Assange sitzt zur Zeit im Hochsicherheitsgefängnis in England (Belmarsh, London) in Haft. Dem mutigen Journalisten und Verleger drohen die Auslieferung an die USA und dort bis zu 175 Jahre Haft und sogar die Todesstrafe. Die USA werfen dem australischen Staatsbürger „Spionage“ vor.

Wir fordern seine sofortige Freilassung!

Julian Assange ist keines Verbrechens schuldig.

Julian Assange deckte die Verbrechen auf.

Julian Assange ist ein politischer Gefangener.

Julian Assange gründete 2006 Wikileaks, eine Medienorganisation, die Transparenz in der Verwaltung staatlicher Angelegenheiten und völlige Informationsfreiheit preist. Er blieb Chefredakteur von Wikileaks bis 2018, als die ecuadorianische Regierung von Lenin Moreno ihnvon Außenkontakten ausschloss und ihn in Isolation brachte.

Wikileaks und Julian Assange enthüllten Kriegsverbrechen der US-Armee in Afghanistan, die Finanzierung des IS durch die Clinton Foundation, die Folter in Guantanamo Bay und das Ausspionieren der französichen Hollande-Regierung durch die CIA. Eine Regierung, die ihm dennoch nach nur 50 Minuten Überlegung das politische Asyl verweigerte.

100% der von Wikileaks veröffentlichten Informationen sind unbestreitbar und unbestritten!

Schweden, Ecuador, das Vereinigte Königreich und die Vereinigten Staaten verfolgen Julian Assange, weil er die Öffentlichkeit auf ein Kriegsverbrechen der amerikanischen Armee im Irak aufmerksam gemacht hat. Schauen Sie sich das Video auf You Tube unter dem Begriff „Collateral murder“ dringend an!, ein Verbrechen, das ihm durch die Whistleblowerin Chelsea Manning offenbart wurde. Sie selbst wurde mehrfach von der US-Regierung verfolgt, inhaftiert und misshandelt.

In diesem Video – was nicht für sensible Menschen geeignet ist – sieht man, wie amerikanische Soldaten sichtlich Spass daran haben, Zivilisten – Journalisten und sogar ein Kind -, zu erschiessen. Sie werden einem förmlichen Kugelhagel ausgesetzt, alle Menschen sterben.

Durch die Verfolgung von Julian Assange verstießen Schweden, Ecuador, das Vereinigte Königreich und die Vereinigten Staaten gegen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, den Pakt über bürgerliche und politische Rechte, ihr Territorialrecht, ebenfalls gegen die UN-Entscheidung von 2016, welche die Freilassung, die Entschädigung von Julian Assange und einen sicheren Hafen für ihn forderte, und schließlich gegen Artikel 7 des Römischen Statuts. Sie alle sind schuldig an Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Julian Assange hat die Rechte und Pflichten von Journalisten im Sinne der Münchener Charta von 1971 strikt respektiert. Er hat Dokumente veröffentlicht, deren Wahrhaftigkeit unbestreitbar und unbestritten ist. Er hat seine Quellen geschützt. Er hat Kriegsverbrechen unter Lebensgefahr angeprangert.

Julian Assange ist keines Verbrechens schuldig. Ein unterstellter Vorwurf der Vergewaltigung wurde bereits in Schweden fallengelassen. Zwei Damen waren zu einer Anzeige gezwungen worden. Das wird jedoch von den meisten Medien schamlos
verschwiegen.

Julian Assange hat seine Arbeit als Journalist richtig gemacht. Hingegen haben Schweden, Ecuador, das Vereinigte Königreich und die Vereinigten Staaten eindeutig gegen alle Gesetze des Völkerrechts verstoßen, um Julian Assange zu inhaftieren, zu foltern und daran zu hindern, die Öffentlichkeit über Verbrechen und politische Verfehlungen zu informieren, welche die staatliche Souveränität, die Sicherheit der Völker und die Gerechtigkeit gefährden. Sind nicht die
Wahrheit und Transparenz der staatlichen Angelegenheiten, wie von Assange gewünscht, die Garanten dafür?!

Folglich fordert das Komitee „Julian Assange WikiJustice“ die sofortige Freilassung von Julian Assange sowie seine Entschädigung und seine Aufnahme in einem Land, in dem er in absoluter Sicherheit leben und arbeiten kann.

Das Komitee Julian Assange WikiJustice fordert die Vereinten Nationen auf, unter anderem alle notwendigen Sanktionen gegen Schweden, Ecuador, das Vereinigte Königreich und die Vereinigten Staaten zu verhängen, um sie zur Einhaltung des Völkerrechts und der UN-Entscheidung von 2016 zu zwingen,

• Julian Assange sofort freizulassen,

• ihm sein Eigentum zurückzugeben,

• ihn an einen sicheren Ort zu bringen und ihn zu entschädigen.

John Pilger, ein renommierter Australischer Journalist, Drehbuchautor und Regisseur besuchte Julian Assange vor wenigen Wochen und teilte uns mit: „Indem wir uns für WikiLeaks einsetzen, verteidigen wir den Mut – den Mut derer, die Nein zu den ewigen Tyrannen sagen, die eine göttliche Macht über menschliche Angelegenheiten begehren. Gegründet und geleitet von Julian Assange, hat WikiLeaks Menschen auf der ganzen Welt ein Arsenal an Wahrheiten über Krieg und Politik, sowie die Absichten gewalttätiger, unverantwortlicher Macht geliefert. Das ist echter Journalismus und ein so grundlegendes Prinzip der Freiheit, dass seine Niederlage die Bezwingung von uns allen bedeuten würde.“

Bitte helfen Sie mit.

Die Fakten sind bitter. Wir müssen diesem Unrecht ein Ende bereiten. Bitte setzen Sie sich für die Aufklärung ein! Sprechen Sie bitte über Julian Assanges Justizskandal. Hier wird ein Exempel gegen die Pressefreiheit statuiert.

#freeassange #wikijusticejulianassange #wikileaks
https://youtu.be/6bWTQBXDX2M

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