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Obóz dla Klimatu – Climate Camp

Obóz dla Klimatu wurde erstmals in Świętne am Rande eines offenen Braunkohle-Tagebaus im Juli 2018 organisiert. Hauptziel dabei war es, Bildungs- und Netzwerkarbeit zu leisten und Menschen darin zu bestärken, gegen den Klimawandel aktiv zu werden. Niemand erwartete, dass das erste polnische Klimacamp so erfolgreich sein würde: Statt wie von den Organisator*innen erwartet maximal 150 kamen 400 Menschen. Der Plan, die Energie der Menschen freizusetzen, sich zu organisieren und aktiv zu werden, ging auf: Etwa 40 Menschen nahmen an dem ersten organisatorischen Treffen nach dem Klimacamp teil. Das war der Moment, an dem Obóz dla Klimatu tatsächlich begann zu existieren – nicht nur als Veranstaltung, sondern als Graswurzelorganisation. Die Gruppe beschäftigt sich aktiv mit der Verbreitung von Informationen über den Klimawandel aus westlichen Medien, was auch Übersetzungsarbeit umfasst, da es in den polnischen Medien nur sehr wenige verlässliche Quellen über den Klimawandel gibt.

Als sich die Situation im Hambacher Forst verschärfte, organisierte Obóz dla Klimatu eine Info-Tour durch zehn verschiedene Städte. Es waren gut besuchte Veranstaltungen, die dazu führten, dass sich viele Aktivist*innen aus Polen dem Ende-Gelände-Zug anschlossen, um die Aktion zu unterstützen. Ziel war es auch, Menschen zeitnah darüber zu informieren, was los ist und was sie zur Unterstützung beitragen können.

Derzeit überlegt sich das Kollektiv, an welchen Aktionen es sich beteiligen wird. „Sicher sind ‚By 2020 we rise up“ und Extinction Rebellion inspirierende Initiativen, die unsere Zukunft beeinflussen und unsere mentalen Kräfte enorm stärken werden“, sagen sie.

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